Sympathikus-Therapie nach Dr. Heesch®

Teil 1

Klagen Ihre Patienten öfter nach einer Arm- oder Beinoperation über chronische Schmerzen? Obwohl der Heilungsprozess schon längst abgeschlossen ist, verschlimmern sich das Schmerzempfinden, anstatt abzunehmen. Der Grund kann eine posttraumatische Erkrankung, wie zum Beispiel das Sudeck-Syndrom sein. Es tritt bei ca. zwei bis fünf Prozent der Patienten auf, die einen operativen Eingriff an den Extremitäten hatten.

Ursache von chronischen Schmerzen

Über das vegetative Nervensystem werden Signale zu den menschlichen Organen geschickt, damit diese ihre normale Körperfunktion ausführen. Gibt es eine Störung in diesem Kreislauf, sind Schmerzerkrankungen auf Basis einer Trophikstörung oder Organschäden eine häufige Folge. Ihr Ursprung liegt im Sympathikus, der u.a. die Atmung und Verdauung, reguliert. Kann er nicht abschalten und ist dauerhaft aktiv, können sich Gewebe des Bewegungsapparates nicht regenerieren. Diese Situation entsteht, wenn durch Wirbelblockaden der Sympathikus im Grenzstrang direkt irritiert wird.

Sympathikus-Therapie nach Dr. Heesch

Um die Ursache der chronischen Schmerzen zu behandeln, eignet sich die Sympathikus-Therapie nach Dr. Heesch. Er entwickelte manuelle Techniken für die Wirbelsäule und eine Reflexpunktbehandlungsweise, die an den entsprechenden Schmerzpunkten wirkt.

Am ulmkolleg bringen wir unseren Kursteilnehmern bei, warum chronische Schmerzen oft mit dem Sudeck-Syndrom in Verbindung stehen und wie sie mit der Sympathikus-Therapie das Bewegungssystem wieder in Ordnung bringen. Im Kursteil 2 dreht sich alles um neuropathische und internistische Syndrome.

Teil 2

Zur Behandlung von chronischen Schmerzen an den Extremitäten wird oft die Sympathikus-Therapie nach Dr. Heesch angewendet. Grundlegende Informationen finden Sie auf der Kursseite „Sympathikus-Therapie nach Dr. Heesch®, Teil 1“ oder in diesem Video:

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Im zweiten Kursangebot zur Sympathikus-Therapie lernen die Teilnehmer die Auswirkungen des Sympathikus auf den Grenzstrang des Rückenmarks kennen. In ihm verlaufen Fasern von der Haut und den Extremitäten, die hier teilweise einen Umweg von der Peripherie zum Rückenmark nehmen.

Kommt es zu mechanischen Störungen im Verlauf, entstehen häufig neuropathische Syndrome, die nur durch die mechanische Grenzstrangirritation verständlich werden.

Welcher Wirbel welches Organ über den Grenzstrang mechanisch behindern kann, wird im Kurs über das Modell der vertebro-vegetativen Kopplung erklärt.

So wird klar, dass Syndrome auch im Bereich des Kopfes zu Erkrankungen wie Migräne oder Tinnitus führen können. Die Behandlung erfolgt dann über den ersten Halswirbel (Atlas genannt), der einfach mit einer Faszienrolle sanft massiert werden kann.

Um Rezidiven dauerhaft vorzubeugen gehen wir auf die Korrektur der Körperstatik ein.
Auf die Vertiefung der Theorie und das sichere Beherrschen der manuellen Techniken wird in diesem zweiten Kursteil besonderen Wert gelegt.

Lernvorteile mit Kursteil 2

Die Kursteilnehmer lernen die Sympathikus-Therapie am besten in der Praxis, weshalb wir nach Absprache auch ein „Live-Training“ an Patienten aus Ihrem Arbeitsalltag durchführen.

Nach dem Besuch des zweiten Kurses kann man in die Therapeutenliste des Instituts für Sympathikus-Therapie aufgenommen werden.