Die klassische manuelle Therapie

Bei der manuellen Therapie handelt es sich um ein physiotherapeutisches Untersuchungs- und Behandlungskonzept mit Bezug zur Osteopathie. Hierbei wird der Mensch als körperlich-seelisches Wesen gesehen und die Krankheitsbehandlung in Verbindung mit den Lebensumständen des Patienten.

Die klassische manuelle Therapie hilft Menschen mit Schmerzen in den Gliedmaßen, indem Therapeuten die Beweglichkeit durch passive und aktive Übungen mobilisieren. Wie sich das genau darstellt, können die Teilnehmer des Lehrgangs hautnah miterleben, da ein Großteil der Übungen im Gruppenverband getestet wird.

Sie lernen als Teilnehmer verschiedene Untersuchungsmethoden kennen, sowie die wichtigsten Inhalte aus der Schmerzphysiologie und Wundheilung. Die Heilungsmethoden orientieren sich an der International Classification of Functioning, Disability and Health, kurz ICF. Damit ist ein Wert gemeint, der die Funktionalität, Behinderung und Beweglichkeit eines Patienten einstuft.

Oftmals haben Physiotherapeuten auch mit Mukoviszidose-Erkrankten zutun – einer vererbbaren Stoffwechselerkrankung. Daher behandelt dieser Lehrgang speziell diese Erkrankung.

Der Kurs am ulmkolleg ist laut § 124, Abs. 4 SGB von den Spitzenverbänden der Krankenkassen als zertifizierte Weiterbildung anerkannt.

Gesamtkosten der Kursreihe: Teil 1 – 8 jeweils 420,- €, Teil 9: 340,- €, Prüfungsgebühr 190,- €

Das Abschlusszertifikat ist anerkannt vom BdR e.V. und BVMBZ (Bundesverbandes medizinischer Bildungszentren) zur Verlängerung der Rückenschullizenz.

Zur Anmeldung